Daten & Fakten für Baden-Württemberg

Montage Fotos von Gesichtern

Erstmals seit der Gründung Baden-Württembergs leben dort mehr als 11 Millionen Menschen (Stand: 31.12.2020). Der Zuwachs der Bevölkerung liegt fast ausschließlich an der Zuwanderung aus Osteuropa und der Zunahme Schutzsuchender der vergangenen Jahre. Laut Statistischem Landesamt hält der Trend jedoch nicht an, spätestens 2035 geht das Bevölkerungswachstum wieder zurück.*

*Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, https://www.lpb-bw.de/fluechtlinge_baden_wuerttemberg.html#c53214

In Baden-Württemberg leben derzeit rund 1,4 Millionen Ausländerinnen und Ausländer (aktueller Stand 2021). Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat mittlerweile die Einbürgerungszahlen für 2020 veröffentlicht. Danach wurden in Baden-Württemberg 15.945 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. 2019 waren es 19.109. Die größte Gruppe der Eingebürgerten waren 2020 Angehörige asiatischer Staaten (3.099), gefolgt von türkischen Staatsangehörigen (3.084).

Von Januar bis April 2022 hat Nordrhein-Westfalen mit 10.704 (18,7 %) die meisten Erstanträge zu verzeichnen, gefolgt von Bayern (8.039 = 14,1 %) und Niedersachsen (6.121 = 10,7 %). Baden-Württemberg nimmt hinter Hessen (5.912 = 10,3 %) Platz 5 ein (5.439 = 9,5 %).

Im Jahr 2021 haben Nordrhein-Westfalen an oberster Stelle mit 29.500 Erstanträgen (19,9 %), Bayern mit 20.089 (13,6 %) und Baden-Württemberg mit 17.055 (11,5 %) die meisten Asylerstanträge entgegengenommen.

So sah die Reihenfolge auch 2020 aus: Nordrhein-Westfalen führt mit 21.875 (21,3 %), Bayern folgt mit 12.346 (12,0 %) Asylerstanträgen, Baden-Württemberg schließt mit 11.567 (11,3 %) Erstanträgen auf, gefolgt von Niedersachsen mit 10.994 Erstantragszahlen (10,7 %).

Im Jahr 2015 hat Baden-Württemberg insgesamt 185.000 Menschen aufgenommen, von denen knapp 98.000 einen Asylantrag gestellt haben. 2016 musste Baden-Württemberg nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel knapp 13 % (genau: 12,86456 %) aller Asylsuchenden aufnehmen. 2017 lag die Verteilungsquote nach dem Königsteiner Schlüssel in etwa gleich (genau: 12,9666 %), es wurden 23.662 Asylanträge gestellt, davon 21.371 Erst- und 2.291 Folgeanträge. Auch 2018 und 2019 ergibt sich eine Quote von ca. 13 % (genau: 13,01280 %). 2020 erfolgte keine Veröffentlichung des Königsteiner Schlüssels. Der Königsteiner Schlüssel für die Quotenverteilung im Jahr 2021 liegt wie zuvor bei ca. 13 % (genau: 13,04061 %), es wurden 17.055 Erstanträge gestellt, das sind in Prozent 11,5 (genau: 11,50554 %).

weniger geflüchtete Menschen

Ausschlaggebend für den Rückgang war die Schließung der Balkonroute im März 2016. Seither kommen weniger Geflüchtete aus dem Nahen und Mittleren Osten nach Deutschland. Demgegenüber stieg die Zahl der geflüchteten Menschen aus Afrika. Weitere Herkunftsländer waren Syrien (1.400), Türkei (1.000), Irak (900) und Iran (800).

Die „Zugangszahlen“, also die Zahl der Asylstellenden, sind nach Angaben des baden-württembergischen Ministeriums für Inneres, Migration und Digitalisierung von 98.000 im Jahr 2015 über 33.000 im Jahr 2016 auf rund 16.000 im Jahr 2017 bzw. rund 18.500 im Jahr 2018 gesunken. In 2019 haben 10.300 Menschen einen Asylantrag gestellt, 2020 waren es 7.064 und 2021 14.442.

Für 2021 sehen die Zugangszahlen im Einzelnen wie folgt aus:

Januar 2021: 703
Februar 2021: 654
März 2021: 838
April 2021: 945
Mai 2021: 730
Juni 2021: 819
Juli 2021: 1.057
August 2021: 1.273
September 2021: 1,525
Oktober 2021: 1.737
November 2021: 2.687
Dezember 2021: 1.474

Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die einen Asylerstantrag stellten und die nach der Registrierung in Baden-Württemberg blieben.

Die meisten Asylbegehrenden stammten 2021 aus Syrien (4.628 Menschen), gefolgt von Irak (1.780) und auf Platz 3 Afghanistan (1.758).

vgl. Zugang Asylbegehrende 2021, Baden-Württembergisches Ministerium für Justiz und Migration

Bilanz der Vorjahre

In 2019 kam die größte Gruppe der Asylsuchenden mit rund 1.720 Personen  aus Nigeria. Weitere Herkunftsländer waren die Türkei (1.470 Personen), Syrien (1.130 Personen), Irak (1.050 Personen), Iran (520 Personen) und Afghanistan (460 Personen). Im Jahr 2018 waren die Herkunftsländer mit den meisten Antragstellenden Nigeria (1.900), Syrien (1.400), Türkei (1.000), Irak (900) und Iran (800).

vgl. Jahresbilanz 2019, Baden-Württembergisches Ministerium für Inneres, Migration und Digitalisierung

Im Jahr 2018 kamen nochmals weniger Asylsuchende nach Baden-Württemberg als in den Vorjahren. (…) Im Schnitt kamen rund 30 Menschen pro Tag nach Baden-Württemberg“, so Innenminister Strobl in seiner Jahresbilanz 2018. In den Hoch-Zeiten kamen täglich über 500 Menschen.

Die Jahresbilanz 2017/2018/2019 im Einzelnen

  • Januar: 1.500/1.350/1.328 Menschen
  • Februar: 1.400/950/786 Menschen
  • März: 1.700/900/747 Menschen
  • April: 800/800/821 Menschen
  • Mai: 700/900/758 Menschen
  • Juni: 1.300/900/636 Menschen
  • Juli: 1.400/950/938 Menschen
  • August: 1.700/800/825 Menschen
  • September: 1.500/950/901 Menschen
  • Oktober: 1.500/950/922 Menschen
  • November: 1.400/900/790 Menschen
  • Dezember: 1.100/650/970 Menschen
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Dreigliedriges Unterbringungssystem

In Baden-Württemberg gibt es ein dreistufiges Unterbringungssystem. Erste Station ist in der Regel das Ankunftszentrum in Heidelberg. Dort werden erste Schritte für die Aufnahme der Asylsuchenden und der meisten Geflüchteten und das Asylverfahren durchgeführt. Sie umfassen Registrierung, erkennungsdienstliche Behandlung, ärztliche Pflichtuntersuchung auf übertragbare Krankheiten, Asylantragsstellung und -anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) – in manchen Fällen bis hin zur Entscheidung des BAMF über den Asylantrag.

Verschärft – geändert:

  • Seit August 2017 werden im Ankunftszentrum auch aufgenommene Personen unmittelbar nach der Ankunft durchsucht, wenn es dafür Anhaltspunkte gibt, dass mitgeführte Ausweispapiere bei der Erstbefragung nicht angegeben werden. Bis Ende 2017 wurden 299 Dokumente sichergestellt, so Innenminister Strobl im Januar 2018 in Stuttgart.
    Weitere Auskünfte dazu gab es nicht.
  • Geflüchtete in Erstaufnahmeeinrichtungen erhalten kein Bargeld mehr, um ihren persönlichen Bedarf zu decken, sondern eine Sachleistungskarte. Diese soll monatlich aufgeladen werden können, ihre Nutzung soll räumlich begrenzt werden.

Alle diejenigen, über deren Asylantrag das BAMF nicht kurzfristig entscheiden kann, werden in eine Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) verlegt und können dort in der Regel bis zu sechs Monate untergebracht werden. Von den Erstaufnahmestellen werden die Geflüchteten auf der Basis eines Bevölkerungsschlüssels auf die Land- und Stadtkreise weiterverteilt. In dieser sogenannten vorläufigen Unterbringung bleiben sie, bis ihr Asylverfahren abgeschlossen ist, längstens jedoch für zwei Jahre. Danach werden die Geflüchteten innerhalb des zuständigen Landkreises auf die kreisangehörigen Gemeinden in die sogenannte Anschlussunterbringung verteilt.

immer mehr Einrichtungen schließen

Anfang 2020 sind in den Erstaufnahmestellen Baden-Württembergs, nur noch 3.300 Menschen untergebracht: 1.100 im Ankunftszentrum in Heidelberg sowie 880 in Karlsruhe, 130 in Mannheim, 410 in Ellwangen, 430 in Sigmaringen, 160 in Tübingen und 190 in Freiburg, vgl. Jahresbilanz Flüchtlinge 2019 des Innenministeriums Baden-Württemberg.

Zum 1. Juli 2021 finden sich in Baden-Württemberg an folgenden Standorten Erstaufnahmeeinrichtungen:

  • Ankunftszentrum (AZ) Heidelberg,
  • Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Karlsruhe
  • Erstaufnahmeeinrichtung (EA) Eggenstein-Leopoldshafen
  • LEA Ellwangen
  • LEA Freiburg
  • EA Giengen
  • EA Mannheim (wird saniert und ist nicht in Betrieb)
  • EA Schwetzingen
  • LEA Sigmaringen
  • EA Tübingen

In der EA Tübingen sowie am Standort Sophienstraße der LEA Karlsruhe werden besonders schutzbedürftige  Personen, deren spezielle Bedürfnisse nach der Aufnahmerichtlinie – einer europarechtlichen Vorgabe – bei der Aufnahme zu berücksichtigen sind, untergebracht.

Besonderer Schutzbedarf besteht gemäß Art. 21 der genannten Richtlinie zum Beispiel bei Minderjährigen, unbegleiteten Minderjährigen, Behinderten, älteren Menschen, Schwangeren, Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern, Opfern von Menschenhandel, Personen mit schweren körperlichen Erkrankungen, Personen mit psychischen Störungen und Personen, die Folter, Vergewaltigung oder sonstige schwere Formen psychischer, physischer oder sexueller Gewalt erlitten haben. Die Aufzählung ist nicht abschließend. Der besondere Schutzbedarf kann sich aber auch aus der sexuellen Orientierung oder Identität der asylsuchenden Person ergeben. Unbegleitete Minderjährige werden in keinem Fall in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht, sondern vom Jugendamt betreut.

zitiert aus: Arbeitshilfe „Leben in der Erstaufnahmeeinrichtung – rechtliche Rahmenbedingungen“ des Flüchtlingsrats BW

Geflüchtete aus der Ukraine

Ukrainische Flüchtlinge kommen in Baden-Württemberg zunächst in die Landeserstaufnahmeeinrichtungen in Ellwangen, Karlsruhe, Freiburg und Sigmaringen sowie in ein Ankunftszentrum in Heidelberg.  Bis April waren noch etwa 11.000 ukrainische Flüchtlinge in Baden-Württemberg in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes angekommen. Um weitere Geflüchtete aufnehmen zu können, wurde die Messe Sindelfingen geöffnet, und damit etwa 900 weitere Plätze zur Verfügung gestellt. Damit gab es in der Landeserstaufnahme insgesamt rund 13.000 Plätze.

vgl. SWR.de vom 01.04.2022

Mittlerweile sind seit Beginn des russischen Angriffskriegs mehr als 90.000 ukrainische Geflüchtete in Baden-Württemberg registriert worden. Frauen und Kinder seien die überwiegende Mehrheit, so ein Sprecher des Migrationsministeriums. Da sich geflüchtete Menschen, die privat unterkommen, nicht direkt bei den Behörden melden müssen, dürfte die tatsächliche Anzahl Geflüchteter weit darüber liegen.

vgl. SWR.de vom 02.05.2022

Alle geflüchteten Menschen aus der Ukraine können aufgrund eines Erlasses der Landesregierung die Beratung durch flächendeckend im Land tätigen Integrationsmanager*innen in Anspruch nehmen.

vgl. die Seite der Landesregierung baden-wuerttemberg.de

Der SWR3 hat umfassende Informationen zusammengestellt, auch für Privatpersonen, die helfen möchten

Schwangere und Wöchnerinnen haben erhöhten Schutzbedarf

Die Europäische Union hat in ihrer Aufnahmerichtlinie (2013/33/EU) Schwangeren einen erhöhten Schutzbedarf (s.o) attestiert. Dadurch soll eine angemessene Versorgung gewährleistet werden. Das Flüchtlingsaufnahmegesetz (§§ 5 und 8 Abs. 1 Satz 1 FlüAG) in Baden-Württemberg sieht vor, dass schutzbedürftige Personen nicht in Sammelunterkünften untergebracht werden sollen. Gerade für diese Personengruppe – zu der Schwangere und Wöchnerinnen zählen – ist eine sichere Privatsphäre überaus wichtig.

Gut zu wissen: Hierzu kann ein entsprechender Antrag nach FlüAG gestellt werden. Mehrbedarfe Schwangerer und Wöchnerinnen können mithilfe eines Antrags nach §§ 4 und 6 AsylbLG abgedeckt werden.

Unterbringung und Corona

Für den besonderen Schutz von Corona-Risiko-Personen nach der RKI-Definition wurden zudem temporär in Bad Liebenzell ein Seminarhaus und in Freiburg die Jugendherberge für eine separierte Unterbringung angemietet. Eine weitere Liegenschaft in Stuttgart wurde temporär für die Unterbringung positiver Corona-Fälle in Quarantäne eingerichtet. Ab 1. Juli 2021 werden nur noch die Jugendherberge in Freiburg und die Liegenschaft in Stuttgart betrieben.

zitiert aus: Arbeitshilfe „Leben in der Erstaufnahmeeinrichtung – rechtliche Rahmenbedingungen“ des Flüchtlingsrats BW

Immer wieder sorgten 2020 die Corona-Ausbrüche in den Unterkünften Geflüchteter für Schlagzeilen. Das Zusammenleben auf engem Raum begünstigt das Infektionsrisiko.

Laut Süddeutsche.de vom 21.05.2020 wurde in der 600-Personen-Einrichtung Ellwangen, die Anfang April 2020 eine Masseninfektion erlebte, zunächst versucht, positiv und negativ getestete Personen räumlich voneinander zu trennen, was nach Ansicht der Initiative „Refugees4 Refugees“ nicht konsequent genug erfolgte.

Das war einmal - Blick zurück auf 2015

Aufgrund des starken Anstiegs der Zahl der Geflüchteten wurden Ende 2015 zusätzlich sogenannte „Bedarfsorientierte Erstaufnahmeeinrichtungen“ (BEA) in Bruchsal (Kreis Karlsruhe), Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis), Eggenstein-Leopoldshafen (Kreis Karlsruhe), Freiburg (LEA-Neubau geplant), Hardheim (Neckar-Odenwald-Kreis), Hechingen (Zollernalbkreis), Heidelberg, Mannheim, Neuenstadt am Kocher (Kreis Heilbronn), Philippsburg-Huttenheim (Kreis Karlsruhe), Rottenburg-Ergenzingen (Kreis Tübingen), Sasbachwalden (Ortenaukreis), Sigmaringen, Stuttgart, Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis), Weingarten (Kreis Ravensburg) und Wertheim (Main-Tauber-Kreis) errichtet. Die drei zentralen Anlaufstellen in Karlsruhe, Meßstetten (Zollernalbkreis) und Ellwangen (Ostalbkreis) samt zahlreicher Außenstellen haben Platz für ca. 12.000 Menschen. Sie sind aber seit Monaten überfüllt. Mitte Dezember 2015 waren in allen Erstaufnahmeeinrichtungen zusammen 38.200 Geflüchtete untergebracht. Am 20.06.2016 sind in allen Erstaufnahmeeinrichtungen zusammen 6.412 Menschen untergebracht. Auch das Integrationsministerium in Baden-Württemberg, das 2011 eingerichtet worden war, wurde 2016 aufgelöst. Stattdessen übernimmt das Sozial- und das Innenministerium dessen Aufgaben.

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Verbindliche Standards für Unterbringung und Betreuung

Das 2014 in Kraft getretene Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) sieht Verbesserungen bei der Flüchtlingsunterbringung vor. So wurde während der vorläufigen Unterbringung in den Stadt- und Landkreisen die Wohn- und Schlaffläche je Person von 4,5 auf mindestens 7 Quadratmeter erhöht. Bei besonderen „Zugangsbedingungen“ sind aber auch davon abweichende Unterbringungen erlaubt.

Um den Geflüchteten die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, sollen sie innerhalb bebauter Ortsteile oder in deren Nähe wohnen. Die vorläufige Unterbringung soll zeitlich auf die Dauer des Asylverfahrens begrenzt sein und auch in Wohnungen erfolgen können. Während der darauf folgenden Anschlussverteilung, können die Geflüchteten sich auch auf die Suche nach einer privaten Unterkunft machen. Oft versuchen Kreise und Kommunen, leerstehende Wohnhäuser oder Hotel anzumieten.

Neben der räumlichen Unterbringung regelt das Flüchtlingsaufnahmegesetz auch die soziale Beratung und Betreuung Geflüchteter. Es sieht vor, dass während der vorläufigen Unterbringung eine angemessene Sozialarbeit gewährleisten werden muss. Damit werden geeignete nichtstaatliche Träger beauftragt.  Außerdem müssen die Kreise bei der Unterbringung darauf achten, dass schulpflichtige Kinder tatsächlich ihrer Schulpflicht nachkommen können. Allen Geflüchteten soll während der vorläufigen Unterbringung die Gelegenheit gegeben werden, Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu erwerben.